Sookie is back.
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass ich die Southern Vampires-Serie von Charlaine Harris für mich entdeckt habe. Jetzt ist der 8. Band der Reihe erschienen und ich erwartete sehnsüchtig den Postboten mit meiner Hardcover-Ausgabe.
Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer Kleinstadt in Louisiana und hat telepathische Fähigkeiten, was ihr Leben nicht einfacher macht. Seit kurzem sind die Vampire an die Öffentlichkeit getreten. Sookie stellt fest, dass sie die Gedanken der Vampire nicht lesen kann, für diese aber sehr nützlich sein kann. Im Laufe der Zeit erfährt sie, dass neben Vampiren auch weitere übernatürliche Wesen, wie Werwölfe, Gestaltwandler und Elfen, unter den Menschen leben.
Obwohl diesen Dienstag bereits der 8. der Reihe erschienen ist, wirkt die Serie immer noch erstaunlich frisch und wird nicht langweilig.
Charlaine Harris führt mehrere Handlungsstränge aus den vorherigen Büchern fort, was zur Folge hat, dass mehrere Ereignisse parallel laufen. Manche Leser könnten kritisieren, dass „From Dead to Worse“ zu episodenhaft seien, dem ich mich aber nicht anschließen kann. Schließlich passieren einige Ereignisse parallel, die scheinbar keine Verbindungspunkte haben, aber dafür Sookie umso mehr betreffen.
Sowohl die Fans der Vampire als auch die der pelzigen Freunde kommen auf ihre Kosten.
Nachfolgend viele SPOILER, Anklicken auf eigene Gefahr.
Einige Werwölfe werden ermordet und es kommt schließlich zu einem Kampf untereinander, in dessen Anschluss Alcide zum Anführer der Sippe wird. Nahezu zeitgleich wird die geschwächte Vampir-Königin Anne-Sophie ermordet und es folgt eine feindliche Übernahme durch die Las Vegas-Vampire.
Sookie lernt weitere Verwandte kennen und erfährt, woher sie ihr Elfenblut hat und dass sie nicht das einzige Familienmitglied ist, das telepathische Fähigkeiten hat.
Quinn erweist sich als nicht idealer Freund und wird von Sookie in die Wüste geschickt. Yeah! Bill schafft es ein wenig, sich in meinen Augen zu rehabilitieren. Eric ist sexy und anbetungswürdig wie immer und erinnert sich wieder an seine Zeit mit Sookie. Sam bekommt eine wichtigere Rolle und sowohl Sookie als auch der Leser erfahren mehr über seine Vergangenheit. Jetzt bin ich umso mehr davon überzeugt, dass er und Sookie am Ende der Serie ein Paar sein werden.
Als absoluter Bastard erweist sich Jason. Mittlerweile bin ich schon daran gewöhnt, dass in dieser Serie das Blut literweise fließt und spritzt, aber die Bestrafungsmaßnahmen der Werepanthers haben mich doch deutlich zusammenzucken lassen. Alles was einen Pelz hat, käme für mich als Freund eindeutig nicht in Frage. Außerdem feiern sie mir ihre Siege etwas zu animalisch.
Wie bereits erwähnt, wurden einige Handlungsstränge fortgeführt oder abgeschlossen, dafür wurde neues Potential für weitere Bücher aufgetan. Soweit ich weiß, soll die Serie mindestens 10 Bände umfassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und zähle bereits die Tage bis zum nächsten Buch. Es dürfte wieder spannend werden, da u.a. die Werwölfe und Gestaltwandler planen, wie die Vampire in die Öffentlichkeit zu gehen. Besonders die Reaktion der christlich-fundamentalen Bruderschaft der Sonne dürfe interessant sein.


