Eigentlich bin ich kein großer Fan von Zeichentrick- oder animierten Filmen, da mich die eher unrealistische Darstellung davon abhält, eine Beziehung zu den Personen aufzubauen. Nachdem mich jedoch ein Freund quasi zu „Persepolis“ gezwungen hatte, kam ich nicht drum rum, den Film zu schauen. Und ich bin begeistert.
„Persepolis“ erzählt die Geschichte von Marjane, die in Teheran aufwächst. Sie und ihre Familie erleben den Sturz des Schah, den Ausruf der Islamischen Republik und den Golfkrieg, bis Marjane nach Wien geht.
Hauptsächlich in schwarz-weiß gehalten, ist „Persepolis“ aufgrund der Thematik ein trauriger Film, mit aber ungeheuer komischen Szenen dazwischen.
Zwar reißt „Persepolis“ aufgrund der Länge (ca. 90 Minuten) die neuzeitliche Geschichte des Iran nur an, aber der Film bringt einen dazu, sich verstärkt für Ereignisse der damaligen Zeit zu interessieren.
Der Film basiert auf einem Comic der Iranerin Marjane Satrapi, die darin ihre eigenen Erlebnisse verarbeitet. Bei den Filmfestspielen in Cannes erhielt der Film einen Spezialpreis.



Ui, den will ich auch noch unbedingt sehen. Ich hab Persepolis neulich endlich mal gekauft und gelesen und war hin und weg. Falls du Interesse hast, kann ich es dir beim Treffen mitbringen. Ist allerdings die englische Übersetzung.
Ui, gerne, das wäre klasse
Ich hatte bereits überlegt, mir das Comic zu besorgen.