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(13 Episoden mit Richard Armitage, Jonas Armstrong, Lucy Griffith, Keith Allen)
Perfekt, endlich mal wieder eine Robin Hood-Verfilmung und dann noch mit Richard Armitage als Guy of Gisborne!
Die BBC hat bei dieser Verfilmung den Stoff ziemlich aufgepeppt, so dass eine Art “Ritter aus Leidenschaft” oder besser gesagt “Dieb aus Leidenschaft” draus geworden ist. Zwar fehlt hier die Musik, aber einiges wurde modernisiert. So meditiert Marian beim Thai Chi.

Besonders blutrünstig ist diese Robin Hood-Serie nicht, sie eignet sich perfekt als Familienunterhaltung. Wären die beiden Bösewichter, der Sheriff of Nottingham und Sir Guy of Gisborne, nicht so schön fies gewesen, hätte diese Verfilmung für mich einiges an Reiz verloren. Denn Robin Hood-Darsteller ist einfach nur ein milchgesichtiger Bubi. Bäh. Dem soll ich abnehmen, dass er als Kreuzritter gekämpft hat? Nie und nimmer. Seine Bandenmitglieder sind auch nicht viel besser. Einzig Much, ehemals Robins Diener, gefiel mir ziemlich gut, da er für einige Lacher sorgt.
Also ist es kein Wunder, dass ich schnell die Seiten gewechselt und ihren Feinden die Daumen gedrückt habe. Der Sheriff ist herrlich durchgeknallt und irre. Und dann ist da natürlich noch Richard Armitage als Guy of Gisbourne: groß, dunkelhaarig, gutaussehend und verdammt sexy. Warum Marian so doof ist und ihn nicht haben will, ist mir schleierhaft. Okay, der Mann ist ziemlich skrupellos, aber er hat eben andere Vorzüge: groß, dunkelhaarig, gutaussehend und verdammt sexy. Naja, selber schuld, wenn sie lieber den Warmduscher Robin nimmt.

Nimmt mir nach dem letzten Absatz überhaupt noch jemand ab, dass Richard Armitage der Figur des Guy of Gisbourne eine gewisse Tiefe verleiht und sie so die interessanteste der Serie ist? Aber so ist es. Scheinbar haben dies auch die Macher festgestellt, denn Guy bekommt im Laufe der ersten Episode eine immer größere Rolle. Somit freue ich mich auch auf die zweite Staffel, die Ende 2007 in England laufen soll. Vielleicht erhören mich die Drehbuchautoren ja und schreiben Robin aus der Serie raus und Guy wird die zentrale Figur.




das erste bild könntest du mir glatt als herr der ringe verkaufen. schaut genauso aus. ansonsten klingt ja der guy nicht schlecht. vielleicht bekommt er seine eigene serie und dort wird erklärt, warum er so böse wurde. dann könnte man noch einen vierten teil ranhängen und dort wird wenigstens so nett, dass man ihn offiziell nehmen kann, ohne sich entschuldigen zu müssen, aber immer noch böse genug, damit er seine anziehungskraft nicht verliert. erinnert mich wieder glatt an tarabas aus prinzessin fantagiro. was hab ich den mann geliebt
genau, böse genug muss er auf jeden fall bleiben
aber das mit der eigenen serie wird wohl nur ein traum bleiben